Wärmepumpen

posted am: 14 November 2017

Teilen  

Gerade in der heutigen Welt wird Energie immer teurer. Aufgrund dessen muss sich jeder über mögliche Alternativen Gedanken machen. Die Besten Energieträger sind die, die vom Energiemarkt unabhängig sind. Eine Variante, um Energie zu erzeugen, sind Wärmepumpen, beispielsweise von emutec e.U. Klima-, Kälte u. Elektrotechnik. Wie arbeiten diese überhaupt?

Diese arbeiten ähnlich wie ein Kochtopf. Bei diesem wird Wasser erwärmt. Dadurch verdampft das Wasser zu Wasserdampf. Je mehr Wasserdampf entsteht, desto höher wird auch der Druck im Kochtopf. Die Wasseratome müssen also mehr zusammenrücken. Dadurch reiben diese mehr aneinander. Dies führt zu einer zusätzlichen Erwärmung im Kochtopf.

Übertragen auf die Wärmepumpen wird statt des Wassers ein Kältemittel verwendet. Dieses verdunstet schon bei geringeren Temperaturen. Durch einen Wärmetauscher wird die Umweltwärme dem Kältemittel zugeführt. Dieses verdampft somit und wird mithilfe eines Kompressors verdichtet. Dadurch entsteht Wärme. Diese Wärme wird dann wieder über einen Wärmetauscher in das Heizsystem übertragen. Dadurch verflüssigt sich das Kältemittel wieder und der ganze Kreislauf fängt von vorne an.  

Als nächstes stellt sich die Frage, wie die Umweltwärme in das Haus gelangt. Dabei gibt es verschiedene Verfahren, die im Weiteren näher untersucht werden sollen.  

Eine Variante ist die Erdwärme. Dabei muss ein ca. 100m tiefes Loch erstellt werden. Dieses Verfahren ist häufig sehr aufwendig und es muss geschaut werden, ob hier auch so tief gebohrt werden darf. Es gibt auch Meldungen von verschiedenen Zwischenfällen.  

Eine einfache Variante ist die Nutzung des Grundwassers. Hier kann ein im Vorfeld generierter Brunnen genutzt werden.  

Die wohl einfachste, aber wohl platzintensivere Variante ist die Umgebungsluft. Diese Variante ist allerdings diejenige, die am wenigsten Aufwand bedeutet. Auch bei einer Außentemperatur von -20°C funktioniert das System noch einwandfrei. 

Das gute an diesem Heizsystem ist, dass das System auch anders herum genutzt werden kann. Im Sommer kann es nämlich zur Kühlung beitragen. Um drei Grad kann das Gebäude gekühlt werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass bei diesem Heizsystem fast 75% der vorherigen Energiekosten eingespart werden können. Der Betreiber ist somit unabhängig von Gas oder Öl und tut zudem noch etwas für die Umwelt. Auch wenn die Investitionskosten sehr hoch sind, so rechnet sich dieses System nach einigen Jahren, da die Wartungskosten sehr gering sind. Zudem werden die Investitionen zusätzlich gefördert, sodass hier eine Entlastung stattfindet. Dieses System kann auch noch mit weiteren Energieformen kombiniert werden, sodass die Bilanz noch positiver ausfällt. In Zukunft wäre ein Haus denkbar, das komplett auf die energetische Versorgung von externen Anbietern verzichten könnte. So wäre es möglich sich total unabhängig von den Energiekosten zu machen.

Archiv

2017

letzte Posts